PRESSESTIMMEN

    „Wo ein Mann wie Dembowski das Wort führt, können auch die Politiker nicht schweigen. Genervt vom wochenlangen Hickhack meldete sich sogar der Kanzler aus seinem Italien-Urlaub zu Wort.”(Der Spiegel, Nr. 32/2001)
    “„Fußball vs. Countrymusik“ ist ein lustiges, nachdenkliches, skurriles, ernstes, oft wütendes, angriffslustiges, polemisches, spannendes, nie versöhnliches Buch. Gut, dass es kritische Stimmen wie Dembowski gibt, die im massenmedialen Hurra-Geschrei anecken.”(berliner-literaturkritik.de über Fußball vs. Countrymusik)
    “Countrymusik bildet dabei meist den Begleitsound, wenn Dembowski über Fußball schreibt. Seine Themen sind die, die Fußballjournalisten ansonsten eher vernachlässigen: Kommerzialisierung, Sexismus, Antisemitismus, Rassismus, Nationalismus und Homophobie.”(berliner-literaturkritik.de über Fußball vs. Countrymusik)
    „Diese Mischung aus intellektuellem Sprachgeschick und wütendem Halbstarken-Slang wird zu einem höchst süffisanten Schreibtischterrorismus.“(Eulenspiegel über Die neuen Heiligen)
    “Texte über Fußball mit Zeilen aus Country- und anderen Songs zu akzentuieren ist jedenfalls eine nette Idee, die der bunten Themenpalette des Buches von Brighton bis St. Pauli, Matthäus bis Maradona, Mayer-Vorfelder bis zum „Fifa-Ungetüm Joseph Blatter eine angenehme Würze verleiht.”(Matti Lieske, Berliner Zeitung – über “Fußball vs. Countrymusik“)
    “Kernstück des Buches sind Texte über die Weltmeisterschaft 2006, in denen dankenswerterweise daran erinnert wird, dass nicht alle die Hymne vom Sommermärchen sangen. Allein die Schlagzeilen- und Zitatensammlung zum angeblich friedlichen, harmlosen und freudvollen neuen Nationalismus wirkt schon in einjähriger Rückschau wahrhaft gruselig. Apart auch die drei geschwärzten Zeilen im letzten Kapitel, wo es offensichtlich um Gerhard Mayer-Vorfelder geht, während andere phantasievolle Charakterisierungen führender Fußballrepräsentanten offenbar unbeanstandet durchgingen.”(Matti Lieske, Berliner Zeitung – über “Fußball vs. Countrymusik“)

„Dafür verdienen sie den kleinen Nobelpreis des kritischen Humors und einen Platz in Ihrem Bücherregal.“(junge Welt über Die neuen Heiligen)

    “Es wird über die Aussichtslosigkeit gejammert, eintrittskarten zu erhalten, und alle Energie für die Planung verwendet, wie und wo die Spiele trotzdem geschaut werden. Wem dies alles zum Hals heraus hängt, der ist bei der Lesung mit Wiglaf Droste und Gerd Dembowski gerade richtig.”(TAZ, 22.6.05)

“Der Sammelband ist weniger eine Neuauflage der Pop-Debatte, als ihre endgültige Grablegung.”(Scheinschlag über Alles Pop?)

    „Letztendlich taugt das Buch allein schon als Bestätigung, dass du nicht bekloppt, sondern die anderen es sind. Szene-Prominenz von den Goldenen Zitronen und Attila the Stockbroker kommen auch noch zu Wort. Das ist sehr okay.“(Plastic Bomb über Die neuen Heiligen)
    „Mein Herz eroberte diese feine Essaysammlung bereits mit der Kriegserklärung an Stefan Raab, dessen vermeintlicher Anarchismus ‚sich genauso schnell entlarven lässt wie Scheiße in Vanillesauce’. Mit destruktiver Systematik werden Medien, Literatur und Politik auseinander genommen, am Ende liegt man geläutert vor den Trümmern seines eskapistischen Wunderlandes.“(Eulenspiegel über Die neuen Heiligen)

“Diese Aufklärung ist uneingeschränkt wertvoll.”(analyse & kritik über Die neuen Heiligen)

    „Das Kapitel über die ‚Menschen am Rande’ gab es bisher noch in keinem anderen Buch dieser Reihe und zeigt, dass die Autoren äußerst liebevoll mit ihrem Verein umgegangen sind. Das Buch ist uneingeschränkt zu empfehlen.“(St.Pauli-Fanzine Übersteiger über Im Revier der Zebras)
    „In ihren Buch beschäftigen sich Andreas Buderus, Gerd Dembowski und Jürgen Scheidle mit der Frage, wie mit den Hools und Skins umzugehen sei. Denn auch, wenn es einem nicht passt, dass die zumeist männlichen, gewaltbereiten Typen überhaupt da sind, muss die Linke doch einräumen, dass Wegsperren nicht der richtige Weg ist.“(Jungle World über Das zerbrochene Fenster)

„Pflichtlektüre nicht nur für alle, die sich privat oder beruflich mit dieser Thematik auseinender setzen, sondern auch für den DFB. Übernehmen Sie!“(Übersteiger über Das zerbrochene Fenster)

    „Marvin Chlada und Gerd Dembowski beschreiben (…) mit den Instrumenten der Kritischen Theorie und der Psychoanalyse Freuds, wie über das Medium Fußball ‚die Werte der Herrschenden die der Beherrschten’ werden.“(sopos.org über Das Foucaultsche Labyrinth)

„Zwar werden einzelne Bestandteile des Foucaultschen Werks sehr genau unter die Lupe genommen, aber die Texte driften weder in Richtung Insiderwissen ab, noch sind sie vorgekauter Brei für kleine Kinder. Wer wissen will, was es mit der eigenartigen Faszination Foucaults auf sich hat, wird hier Antworten finden, und wer bereits über einige Kenntnisse verfügt, kann sein Wissen wieder in den durchaus widersprüchlichen Kontext des Gesamtwerks einordnen.“(gaybooks.de über Das Foucaultsche Labrinth)

    „Marvin Chlada und Gerd Dembowski (…) bewegen sich intellektuell eindeutig auf MV-Niveau und ersetzen Argumente vorwiegend durch Propaganda (wodurch sie ihrem berechtigten Anliegen wohl eher schaden).“(indirekter-freistoss.de über Tatort Stadion)

“Die zehn Autoren von Marvin Chladas Anthologie – fast alle um die dreißig – versuchen Gott sei Dank gar nicht erst, Deleuze didaktische Zügel anzulegen. In zwölf Beiträgen betreten sie sein Universum durch einige der zahllosen Ein- und Ausgänge, die er bis zu seinem Freitod 1995 in Paris angelegt hat. (…) Gerd Dembowski liest ihn als Souffleur von Heiner Müller.”(Der Tagesspiegel über Das Universum des Gilles Deleuze)

„Das Spiel soll zurückgeholt werden, der aufgeblasene Rest kann bleiben, wo er hingehört – im Abseits. Es entsteht der Eindruck, Fußball ist nicht die schönste Nebensache der Welt, sondern eine beknackte Ersatzbefriedigung. (…) Herr Biedermann spielt in der Anonymität der Masse halt schnell den Doppelpass mit Herrn Brandstifter. Auch das Fernsehen, so wird angeprangert, versaue den Fußball. Sat1-ran bläht das runde Leder in der Tat auf Kürbisgröße, obwohl der faulige Inhalt zu implodieren droht. (…) Kicken als Sexersatz und als Opium fürs Volk. Diese auf 141 Seiten betriebene Meinungsmache überrascht, sind Marvin Chlada und Gerd Dembowski doch selbst flammende Fußballaktivisten.“(WAZ über Ball & Birne)

    „Und wenn ich lese, in welchem Maße hier Fußball mit Sexismus und Militarismus verglichen wird, dann müssen sich die Autoren langsam fragen lassen, was sie eigentlich noch beim Fußball zu suchen haben.“(Hannover 96-Fanzine Notbremse über Ball & Birne)
    „In den ersten Texten werden sie ihren Frust und Ärger über arrogante Kaiser, hirnverbrannte Fußballfilme und bräsig machende Fußballsendungen im TV los. Anschließend knallen uns die Schreiber die ganze Bandbreite der `herrschenden Fußballkultur´ um die Ohren. (…) Interessant sind die vielen provokanten Gedanken der Autoren, die häufig launige Sprache und die vielen Wortspiele in den gut geschriebenen Texten.“(HH19 – Hamburger Stadtmagazin über Ball & Birne)

“Was sind das für Leute, die so etwas schreiben und dafür noch einen Verlag finden?”(TAZ über Ball und Birne)

    “Das ist grober und großer Unfug…”(TAZ über Ball & Birne)Die Woche: „Wie fühlt man sich als Held der Fußball-Frustrierten?“Gerd Dembowski: „Der vermeintliche Ruhm hält mich von der Arbeit ab. Wir organisieren gerade die Ausstellung „Tatort Stadion“ und da fehlen uns noch 10000 Mark. Wichtig ist, dass wir das Geld dafür auftreiben, nicht, dass Fotos von mir gedruckt werden.“(Die Woche, 10.08.2001)

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